Seniorenwohnung kaufen

Wer in der heutigen Zeit in eine Immobilie investiert, sollte sich vor dem Kauf genau über die Lage und die Zukunftsperspektiven informieren. Die meisten Menschen erwerben eine Immobilie, da sie sich langfristige Mieterträge und Wertsteigerungen erhoffen. Der Immobilienmarkt ist jedoch sehr volatil, sodass es schwer ist, eine Immobilie zu finden, die tatsächlich die erhofften Erträge erwirtschaftet.

In den meisten Fällen werden Anleger mit verschiedenen Problemen konfrontiert. Häufig stehen die Immobilien leer, sodass erhoffte Mieterträge über mehrere Monate ausbleiben. Aus den erhofften Wertsteigerungen werden außerdem aus den unterschiedlichsten Gründen plötzlich Wertminderungen.

Die meisten Menschen kaufen eine Immobilie, da sie sich langfristige Mieterträge und Wertsteigerungen erhoffen.Anleger, die diese Risiken bei der Immobilienanlage nicht eingehen möchten, sollten über den Erwerb einer Seniorenwohnung nachdenken. Wohnungen in einem Seniorenheim garantieren sichere Erträge und Wertzuwächse. In diesem Zusammenhang haben Interessenten verschiedene Investitions­möglichkeiten. Sie können entweder in einzelne Wohneinheiten in einem Pflegeheim oder direkt in eine Seniorenwohnung investieren.

Was macht eine Seniorenwohnung aus?

Senioren Eigentumswohnungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie auf die Bedürfnisse und Wünsche von Senioren zugeschnitten sind.

Eine Seniorenwohnung oder auch Altenwohnung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie auf die Bedürfnisse und Wünsche von älteren Menschen zugeschnitten ist. Dies ist im Normalfall eine abgeschlossene Miet- oder Eigentumswohnung mit spezieller Ausstattung und besonderen Einrichtungen für die Nutzung durch ältere Menschen.

Eine Seniorenwohnung kann auch in einem Altenheim oder Seniorenzentrum angeboten werden, hier dann häufig in Form von Seniorenappartements.

Grundsätzlich müssen baulich alten- bzw. behindertengerechte Wohnungen barrierefreie Zugänge haben. Auf störende Leisten und Stufen innerhalb der Seniorenwohnung muss verzichtet werden, auch angrenzende Verkehrsflächen sollten stufenfrei erreichbar sein. Bei mehrgeschossigen Gebäuden sind Fahrstühle zur Grundausstattung, wenn sich eine Wohnung  über mehrere Etagen erstreckt, muss ein Treppenlift vorhanden sein; es darf keine Schwellen oder Niveauunterschiede geben. Es sollte bei einer Seniorenwohnung unbedingt darauf geachtet werden, dass das Wunschobjekt die entsprechenden DIN-Normen für barrierefreies Bauen bzw. betreutes Wohnen erfüllt. Maßgeblich für die Planungsgrundlagen für eine Seniorenwohnung ist die Norm DIN 18025, welche beispielsweise die Breite der Türen, eventuelle Rampen und Fahrstuhlanlagen regelt. In jedem Zimmer sind rutschsichere Bodenbeläge und breitere Türen unerlässlich. Im Bad hilft eine bodengleiche Dusche Unfälle zu vermeiden, des Weiteren sollte ausreichend Platz für Halte- und Stützvorrichtungen vorhanden sein.

Die Wohnungsgröße muss einen ausreichenden Wende sowie Abstellplatz für Rollatoren und Rollstühle anbieten. Ein Balkon, Erker oder Wintergarten ist oftmals vorhanden.

Neben einer Sprechanlage, gehören auch Notrufsysteme, ein Hausnotruf und Rauchmelder zur Ausstattung einer Seniorenwohnung. Allgemeine Hausreinigung, Hausmeisterservice sowie Schneeräumung werden gewerblich ausgeführt.

Auch die Lage einer Seniorenwohnung ist wichtig: ein ausreichendes Betreuungsangebot durch hauswirtschaftliche, pflegerische, soziale und gesundheitliche Dienstleistungen sollte gegeben sein, damit ein selbständiges Wohnen gewährleistet ist. Dies bedeutet: durch eine günstige Lage in der Nähe von Arztpraxen, Apotheken und Supermärkten sind eine ärztliche Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten garantiert. Auch die unmittelbare Nähe zu Haltestellen zur Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist unerlässlich.

Weitere Wohnformen wie zum Beispiel Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnprojekte werden auch mittlerweile angeboten.

Der Bezug einer Seniorenwohnung

Um eine Seniorenwohnung zu beziehen, ist keine Frage eines bestimmten Alters. Es gibt freifinanzierte und öffentlich geförderte Altenwohnungen. Letztere unterstehen festgelegten Standards nach Landesrichtlinien. Für Nordrhein-Westfalen beispielsweise ist der Bezug geförderter Wohnungen neben bestimmten Einkommensgrenzen gebunden an die Vollendung des 60. Lebensjahres. Laut den dortigen Richtlinien stehen alleinstehenden Personen Wohnungsgrößen  zwischen 35 und 47 m² sowie für Paare bis zu 62 m² vor.

Besonders hochwertig ausgestattete Wohnlagen in bevorzugten Wohnlagen werden oft als Seniorenresidenz o.ä. bezeichnet. Hier bieten sich zusätzlich weitere Angebote wie ein Restaurant, Sauna oder Schwimmbad und andere Freizeitaktivitäten. Möglich ist auch Betreutes Wohnen in einer Seniorenwohnung oder einem Seniorenappartement.

 

Unterschied zum Pflegeheim

Ein Pflegeheim ist eine Einrichtung für ausschließlich pflegebedürftige Menschen. Je nach Art, Umfang und Ausmaß der Pflegebedürftigkeit des jeweiligen Bewohners wird entschieden, ob der Aufenthalt in einem Pflegeheim  voll- oder teilstationär gewünscht ist. Alternativ dazu ist eine Betreuung tagsüber oder nachts möglich. Diese Entscheidung wird weitgehend an der Pflegestufe des jeweiligen Pflegebedürftigen getroffen.

Pflegeheime sind heutzutage in der Regel Altenpflegeheime, also Einrichtungen für Älter. Als Träger der Pflegeheime fungieren vielfach die Wohlfahrtsverbände wie DRK, Caritas, Arbeiterwohlfahrt oder das Diakonische Werk. Der deutlichste Gegensatz zu beispielsweise Wohnheimen für Senioren ist das hier die Bewohner der  Pflegeheime weitgehend von einer täglichen Versorgung durch Fachpersonal abhängig sind. Sie bedürfen einer kontinuierlichen Betreuung, im Bedarfsfalle rund um die Uhr. Etwa ein Drittel der pflegebedürftigen Bürger lebt dauerhaft in einem der bundesweit mehr als zehntausend Pflegeheime.

Angebot und Nachfrage von seniorengerechten Wohnungen

Das Angebot von seniorengerechten Wohnungen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger, da die Anzahl der alten Menschen seit Jahren sukzessive steigt. Immobilienbesitzer, die ihr Objekt vermieten möchten, suchen häufig viele Wochen verzweifelt nach einem passenden Mieter. Häufig melden sich Menschen mit niedrigem Einkommen oder schlechter Schufa. Die Gefahr, dass die Miete ausfällt, ist sehr hoch. Diese Probleme bestehen bei einer Seniorenwohnung nicht. Auf der einen Seite müssen Besitzer nicht lange nach passenden Mietern suchen, da die Nachfrage stetig steigt. Auf der anderen Seite sind alte Menschen sehr zuverlässig und verfügen über eine hohe Liquidität. Ständiger Umzug ist nicht gegeben. Diese Aspekte machen sie zu den perfekten Mietern. Wer also von sicheren Erträgen profitieren und mit seiner Investition Wertzuwächse erwirtschaften möchte, sollte eine Seniorenwohnung kaufen.

Da die Nachfrage für Seniorenwohnungen stetig steigt, sind Wohnprojekte im Alter zu einem attraktiven Markt für Kapitalanleger geworden. Insbesondere der Markt für sogenannte Pflegeappartements ist verstärkt gefragt, da die Zahl derer, die im Alter auf Pflegeleistungen angewiesen sind oder sein werden und dennoch nicht in ein Heim möchten, immer größer wird. Immer mehr Menschen, egal ob Mann oder Frau investieren in eine Seniorenwohnung, um im Alter ausreichend versorgt zu sein. Eine Seniorenwohnung kann grundsätzlich wie eine Eigentumswohnung gekauft oder gemietet werden; desweiteren können diese auch ebenso gut weiter vermietet werden, wenn keine Eigennutzung vorgesehen ist.

Warum gibt es bei der Investition in Seniorenwohnungen und Pflegeheime keine Risiken?

Die Berater der Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen weisen im Bereich der Immobilienanlage immer wieder darauf hin, dass es gewisse Risiken gibt. Diese Risiken gibt es im Bereich der Geldanlage in Seniorenwohnungen und Pflegeimmobilien jedoch nicht. Diese Tatsache kann darauf zurückgeführt werden, dass sich die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland stark erhöht hat. Der Bedarf an Seniorenwohnungen und Pflegeheimen hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht und wird noch weiter steigen.

Normale Immobilien unterliegen Wertschwankungen und sind von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Im Bereich der Pflegeimmobilien besteht diese wirtschaftliche Abhängigkeit jedoch nicht. Es gibt in Deutschland definitiv nicht genug Seniorenwohnungen, sodass die Preise durch die hohe Nachfrage immer weiter steigen. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen. Rentner müssen immer höhere Mieten bezahlen, wenn sie eine passende Wohnung finden möchten. Auf der anderen Seite können Investoren somit immer mehr Geld verdienen. Im Bereich der Seniorenwohnungen können Interessenten außerdem davon profitieren, dass die Mieten über 20 Jahre garantiert werden. Für Anleger besteht also absolut kein Risiko. Allerdings sollten Verbraucher bei der Suche nach geeignetem Wohnen im Alter schnell handeln. Die Preise dieser Immobilien steigen in regelmäßigen Abständen an. Wer nicht früh genug handelt, muss bei der Investition einen deutlich höheren Preis zahlen.