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Glossar

Altersvorsorge

Der Begriff der Altersvorsorge umfasst in der Bundesrepublik Deutschland die Gesamtheit aller notwendigen Maßnahmen, die für ein gewisses finanzielles Polster sorgen sollen. Diese Maßnahmen werden im Leben eines Menschen getroffen, damit dieser im höheren Alter oder aber nach dem Ende der Erwerbstätigkeit seinen weiteren Lebensunterhalt bestreiten kann, ohne hierbei nach Möglichkeit Einschränkungen seines erworbenen Lebensstandards vornehmen zu müssen. Das Ende der Erwerbstätigkeit kann bereits vor dem Beginn der eigentlichen Rentenzahlung liegen.

Unter die Altersvorsorge fallen Zinsen aus angespartem Vermögen und/oder erworbene Anwartschaften auf Renten. Der Begriff der Altersvorsorge unterteilt sich des Weiteren in die private sowie die staatlich geförderte Altersvorsorge. Die private Altersvorsorge ist basierend auf dem Grundgedanken des Kapitaldeckungsverfahrens. Hierbei stehen dem Sparer das selbst eingezahlte Kapital sowie die mit dem Sparbetrag erwirtschafteten Zinsen komplett zu. Der Sparer hat nun die Möglichkeit zwischen einer lebenslangen Rente oder einer Kapitalauszahlung zu wählen.

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Zu den staatlich geförderten Altersvorsorgemaßnahmen gehören die Riester- und die Rürup-Rente. Die Riester-Rente gehört wohl zu den bekanntesten Formen der staatlich geförderten Altersvorsorge und beinhalt staatliche Zulagen zur eigentlich privat finanzierten Rente. Die Rürup-Rente ist eine freiwillige Versicherung, welche in erster Linie für Freiberufler und Selbstständige gedacht ist. Doch auch Beamte und gut verdienende Angestellte können auf diese Weise fürs Alter vorsorgen. Die Rürup-Rente kann sich, vereinfacht gesagt, für alle lohnen, die nicht sozialversicherungspflichtig sind.