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Glossar

Die Pflegeimmobilie als sichere Geldanlage

Der Investmentmarkt für Pflegeimmobilien bietet auch weiterhin enormes Wachstumspotenzial, und die Nachfrage steigt weiterhin. Hauptgrund sind die vielversprechenden Renditen, die deutlich höher als bei Anlageimmobilien im klassischen Immobiliensegment sind. Wie sicher das Investment in Pflegeimmobilien ist und ob sie tatsächlich zu den besten Geldanlagen gehören – dieser Frage sind wir nachgegangen.

Sicher Geld anlegen

Sicher Geld anlegen ist heute mehr denn je eine Herausforderung, da sich die Rahmenbedingungen und insbesondere das Zinsniveau massiv verändert haben. Grundsätzlich geht es um Fragestellungen wie “ wo Geld anlegen „, „wie kann ich sicher Geld anlegen“ und „welche sind die besten Geldanlagen“?

Geldanlagen werden auch als Finanzprodukte bezeichnet, die sich durch zentrale Elemente wie Zinsen, Gewinn, Ertrag, die Laufzeit und die Währung in unterschiedlicher Gewichtung auszeichnen. Grundsätzlich geht es darum, die besten Geldanlagen ausfindig zu machen mit dem Ziel der Vermögensbildung, der Risikoabsicherung und der Liquiditätssicherung. Die Gewichtung hängt davon ab, welche Vorstellungen ein Anleger bezüglich der Risiken, der Ertragshöhe und der Liquidität hat. Es gibt eine Vielzahl von Finanzprodukten, zu denen unter anderem die von Kreditinstituten angebotenen Produkte gehören, zum Beispiel Termingeld, Festgeld, Zertifikate, Sichteinlagen, Optionen und Pfandbriefe gehören. Auch Versicherungen mit Anlagecharakter und die verschiedenen Fonds sind Finanzprodukte ebenso wie Aktien und die verschiedenen Formen von Anleihen, zu denen neben Unternehmensanleihen auch Staatsanleihen und Kommunalanleihen gehören. Auch das Investment in Edelmetalle ist ein Finanzprodukt ebenso wie in Kunst und Raritäten, zu denen Antiquitäten, Gemälde sowie edle Alkohole gehören. Diese Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ohnehin haben wir das Finanzprodukt vergessen, welches angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stetig an Bedeutung gewinnt. Gemeint ist das Investment in Immobilien und insbesondere in Pflegeimmobilien.

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Pflegeimmobilen als sichere Kapitalanlage

Pflegeimmobilien sind eine sichere Kapitalanlage und eine gute Geldanlage. Diese und andere Aussagen finden sich auf zahlreichen Seiten von Immobilienanbietern im Internet. Anlageimmobilien sind jedoch kein Investment, das mal eben so zwischen Tür und Angel abgewickelt wird. Das bedarf Zeit, um ausreichend Fakten sammeln und eine eigenverantwortliche Entscheidung treffen zu können. Dabei ist es wichtig zu hinterfragen, ob Pflegeimmobilien langfristig eine gute Geldanlage sind. Das können sie nur dann sein, wenn die Nachfrage hoch ist und der Bedarf kontinuierlich steigt. Außerdem ist es wichtig, einen Blick auf die Rendite zu werfen und darauf, welche Immobilien überhaupt zum Kreis der Pflegeimmobilien zählen.

1. Immobilienanlage: Was sind Pflegeimmobilien?

Dem wachsenden Bedarf an Pflegeeinrichtungen steht ein geringes Angebot gegenüber. Hinzu kommt, dass eine Vielzahl der heute im Betrieb befindlichen Pflegeeinrichtungen veraltet sind und aufgrund ihres Alters Modernisierungsbedarf haben, aber auch, um den heutigen gesetzlichen Anforderungen an eine Pflegeeinrichtung zu genügen. Bei Pflegeimmobilien handelt es sich einmal um stationäre Pflegeeinrichtungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB), die als Sozialimmobilie zugelassen sind und staatlich gefördert werden. Einrichtungen medizinischer Art sind grundsätzlich förderfähig. Dazu gehören unter anderem Heime für behinderte Menschen, psychiatrische Einrichtungen, Hospize und stationäre Pflegeeinrichtungen. Zu den Pflegeimmobilien im weiteren Sinne und zu denen für Privatpersonen interessanten Investments gehören Altersheime und Pflegeheime sowie eine Kombination aus beiden und Seniorenresidenzen.

2. Pflegeimmobilien – die verschiedenen Anlagemodelle

Beim Investment in Sozialimmobilien als Kapitalanlage nehmen Investoren eine oder mehrere Millionen Euro sinnbildlich in die Hand. Das ist die eine Möglichkeit. Daneben gibt es kleinere Investments, die vorwiegend von Privatpersonen vorgenommen werden. Dabei kann es sich beispielsweise um einzelne Zimmer oder um Appartements beziehungsweise um eine oder mehrere Wohneinheiten in einem Pflege- oder Altenheim oder in einer Seniorenresidenz handeln. Die Erwerber von Pflegeimmobilien werden durch den Eintrag in das Grundbuch in ihrer rechtlichen Position abgesichert. Der Betreiber pachtet die Pflegeimmobilie. Das hat zur Folge, dass die Bewohner den Mietvertrag über das Zimmer, das Appartement oder die Wohneinheit mit dem Pächter und nicht mit dem Kapitalanleger der Pflegeimmobilie schließen. Insoweit obliegt das Risiko des Mietausfalls dem Pächter. In den Fällen, in denen es dem Bewohner einer Pflegeimmobilie nicht mehr möglich ist, die Mietzahlung aufzubringen, übernimmt der Staat nach § 72 SGB XI die Aufenthalts- und Pflegekosten.

3. Sichere Geldanlage: Kontinuierlich wachsender Bedarf an Pflegeimmobilien

Der Bedarf an Pflegeimmobilien steigt kontinuierlich, weshalb sie aktuell als sichere Geldanlage und auch als beste Kapitalanlage bezeichnet werden dürfen, wenn die Rede von Anlageimmobilien ist. Das geht aus dem am 11. November 2016 erschienenen siebten Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland hervor. Der Altenbericht der Sachverständigenkommission (https://www.siebter-altenbericht.de/) informiert über die Risiken, die Lebensqualität und die Versorgung Hochaltriger. Er wird in regelmäßigen Abständen vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend veröffentlicht und auf Geheiß der Bundesregierung verfasst. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2020 bereits 5,1 Millionen ältere Menschen in Deutschland leben werden, deren Zahl bis 2050 auf 7,9 Millionen steigen soll. Das liegt an der steigenden Lebenserwartung älterer Menschen, die bedingt ist durch die guten medizinischen Rahmenbedingungen, durch ein verändertes Lebens- und Ernährungsbewusstsein und durch die Möglichkeiten, sich länger fit und gesund zu halten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten zum 31. Dezember 2015 in der Bundesrepublik Deutschland 17,3 Millionen Menschen, die älter als 65 Jahre alt sind. Ihr Anteil wird bis zum Jahr 2060 kontinuierlich auf 34 Prozent ansteigen. Diese Zahlen belegen sehr deutlich, dass der Anteil der älteren Bevölkerung steigen wird und mit ihm auch der Bedarf an geeignetem Wohnraum und an Pflegeimmobilien für Senioren.

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Warum Pflegeimmobilien als Geldanlage sicher sind

Bestimmte Merkmale geben Auskunft darüber, ob eine Geldanlage sicher ist und ob sie deshalb eine gute Geldanlage ist. Zu den maßgeblichen Kriterien gehören die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, die Rendite, die die Pflegeimmobilie als Investment abwirft und die Standortfaktoren, die maßgeblich über die Attraktivität der Immobilienanlage entscheiden und über die Nachfrage.

1. Die konjunkturelle Abhängigkeit

Der Bedarf an Pflegeimmobilien ergibt sich aus der Bevölkerungsentwicklung und ist unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation. Eine Pflegeimmobilie ist nicht von wirtschaftlichen und finanziellen Krisen betroffen, sodass sie auch eine inflationssichere Geldanlage ist. In Bezug auf die konjunkturelle Unabhängigkeit gehören Pflegeimmobilien zu den besten Geldanlagen, da sie für den Anleger Sicherheit und Gewinn bedeuten.

2. Die Rendite

Die Rendite der Immobilienanlage ist unter anderem abhängig vom Betreiber. Deshalb ist es wichtig, ihn genauer unter die Lupe zu nehmen und den zu erwartenden Erfolg in Bezug auf die Rendite anhand bestimmter Kriterien zu prüfen. Merkmale für einen erfolgreichen Betreiber ist unter anderem, dass er seit mindestens acht Jahren erfolgreich in diesem Segment tätig ist, dass er außerhalb der vorgeschlagenen Investition über mindestens 1000 weitere Referenzbetten verfügt und dass die an die Investoren ausgeschüttete Rendite mindestens bei 4 Prozent liegt.

Die Standortfaktoren entscheiden maßgeblich über die Attraktivität von Anlageimmobilien. Eine optimale Lage und die Nutzungsart einer Immobilie müssen sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe orientieren. Denn nur dann ist sichergestellt, dass die Anlageimmobilien über einen langen Zeitraum für die Zielgruppe attraktiv sind und es auch bleiben. Zu den klassischen Standortfaktoren gehören neben der zentralen Lage, dem Vorhandensein von Grünflächen, einer guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie an die öffentliche Nahversorgung und hier insbesondere an Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen. Interessant ist auch, als Investor einen Blick auf das vor Ort vorhandene Pflegeangebot und auf die konkrete Nachfrage zu richten. Die Qualität einer Pflegeeinrichtung ist auch abhängig von der Zahl der Einzel- und Doppelzimmer, von der Ausstattung mit dazugehörigen Bädern und von der Barrierefreiheit. Auch die Frage, ob man selbst dort wohnen könnte oder nicht, gibt Aufschluss auf die Vertrauenswürdigkeit in die jeweilige Immobilienanlage.