zurück
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading...

Glossar

Investition

Eine Investition ist eine Kapitalanlage, deren Ziel es ist, den Ertrag eines Unternehmens sowie das Vermögen einer Privatperson zu steigern. Hierbei handelt es sich um einen vielseitigen Begriff, der stets mit einer Auszahlung beginnt und mit der Aussicht eines möglichen Nutzen verbunden ist. Grundsätzlich wird zwischen einer objektbezogenen und wirkungsbezogenen Investition unterschieden.

Materielle und immaterielle Investitionen

Objektbezogene Geldanlagen werden wiederum in materielle sowie immaterielle Investitionen unterteilt. Eine materielle Kapitalanlage wäre mit einem Grundstück, Gebäude, Fahrzeug usw. gegeben. Als immaterielle Investitionen wird die Investierung in ein Patent oder Forschungsvorhaben bezeichnet. Rein-, rationalisierungs- und zeitpunktbezogene Investitionen werden als wirkungsbezogene Investitionen bezeichnet. Wird zum Beispiel, eine noch betriebsfähige Maschine einer Fabrik gegen eine neue ersetzt, um die Produktion zu erhöhen, handelt es sich um eine Rationalisierungsinvestition.

Investitionsrechnung – statisches und dynamisches Verfahren

Der Begriff Investition ist an keinen Zeitraum gebunden. So können immaterielle sowie Sach- und Finanzanlagen kurz-, mittel- als auch langfristig erfolgen. Ob die Kapitalanlage wirtschaftlich sinnvoll ist, wird mit der Investitionsrechnung ermittelt. Hier kommt das statische oder dynamische Verfahren zum Einsatz. Beim dynamischen Verfahren wird die gesamte Nutzungsdauer einer Kapitalanlage herangezogen, während beim statischen Verfahren der Durchschnittswert eines Jahres ermittelt wird.

Infobroschüre anfordern

Nutzwertanalyse und monetäre Umstände

Liegen monetäre Umstände vor, wird die Entscheidung anhand der Nutzwertanalyse festgelegt. Dieses Verfahren wird bei der Standortbestimmung einer Firma eingesetzt. Faktoren wie Rentabilität können nicht statisch oder dynamisch erfasst werden. Hinzu kommt, dass neben Kosten, Zinsen usw. Kriterien wie die Auswertung von Alternativen und qualitative Merkmale für die Bewertung herangezogen werden.