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Glossar

Rendite

Die Rendite gibt im wirtschaftlichen Zusammenhang das Verhältnis der Ausgaben zu den Einnahmen einer Kapitalanlage an und wird in der Regel am Ende eines Monats oder eines Jahres berechnet. Da es sich hierbei um einen sehr umfassenden Begriff handelt, wird die Rendite in viele Varianten unterteilt. Diese sollen den Erfolg und die Aussichten einer Anlageform genauer beleuchten können. Zu der bekanntesten Renditenkennzahl gehört im Übrigen der Zinssatz. Er gibt die monatliche bzw. jährliche Zunahme eines Kapital- oder Kreditbetrages an.

Die Grundlagen der Rendite

Die Rendite wird häufig im Zusammenhang mit einer Geldanlage herangezogen, um einen Vergleich zu alternativen Anlageformen durchführen zu können. Dies hat den Grund, dass Geldanlagen meist unterschiedliche Ertrags- und Kostenkomponenten beinhalten. Mit der Rendite ist es nun möglich, den Zinssatz zu ermitteln, mit dem ein gewünschtes Ergebnis erzielt werden kann. Für die Berechnung muss ein mathematisches Konzept herangezogen werden. Im Bereich der Wertpapiere wird mit der Rendite im Gegensatz dazu nicht der Zinssatz berechnet, sondern stattdessen die Preishöhe für ein bestimmtes Wertpapier ermittelt. Rückblickend versteht man unter der Rendite den Betrag, den man als Gewinn nach einem Jahr erhält. Dies wird am Beispiel einer Immobilienbeteiligung deutlich. Im Gegensatz zum Zins wird unter der Rendite der Erfolg bezeichnet, der aus einer direkten Beteiligung am Vorhaben herausgeht.

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Die Rendite und das Risiko

In der Wirtschaft ist es nur unter großem Aufwand möglich, die Rendite auf einer gewünschten Höhe zu halten. In der Regel unterliegt diese einer jährlichen Schwankung, die auf den Veränderungen zahlreicher Parameter beruht. Damit kann eine Rendite nicht ohne einem einhergehenden Verlustrisiko geplant werden. Unter dem Risiko versteht man hier die Unsicherheit, die mit dem geplanten Vorhaben einhergeht. Dabei hat sich herausgestellt, dass das Risiko umso höher ist, je höher die Rendite ist. Im Vorfeld haben Anleger in Anbetracht des Risikos eine wichtige Entscheidung zu treffen. Sie können ein geringes Risiko mit einer geringen Rendite wählen oder sich für eine risikoreichere Alternative entscheiden. Zur Bestimmung der Renditeschwankung werden der Erwartungswert und die Standardabweichung herangezogen. Beide Kennzahlen können wiederum mit mathematischen Konzepten berechnet werden. Anschließend kann zwischen dem systematischen und dem spezifischen Risiko unterschieden werden. Ersteres bezieht sich auf die Schwankungen des Marktes, Letzteres beschreibt die Anlageform selbst. Damit müssen Anlagen beim Vergleich des Risikos risikoadjustiert (risikoangepasst) werden.