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Glossar

Spekulative Anlagen

Unter spekulativen Anlagen versteht man Investitionen, die unter dem Aspekt einer überdurchschnittlichen Gewinnerwartung getätigt werden. Diese Art von Geld- oder Finanzanlagen ist kurzfristig angelegt und mit einem hohen Risiko verbunden. Die Investoren erwerben beispielsweise Wertpapiere, Devisen, Immobilien oder bewegliche Sachwerte zu einem niedrigen Preis und spekulieren auf einen schnellen Wertzuwachs der Anlagen. Auf dem Höhepunkt des Wertes stoßen sie die spekulativen Anlagen ab und können so hohe Gewinne abschöpfen.

Aufgrund der MIFID Finanzmarktrichtlinie sind Anlageberater dazu verpflichtet, ihre Kunden auf Risiken und etwaige Interessenkonflikte im Hinblick auf hohe Provisionen hinzuweisen. Eine gängige Einteilung von Finanzanlagen rechnet zur Klasse der spekulativen Anlagen unter anderem deutsche und ausländische Aktien-Nebenwerte, Optionsscheine, Optionen und Futures, Derivate sowie Hedgefonds.

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So hoch wie die Gewinnchancen sind auch die Verlustrisiken spekulativer Anlagen, sofern beispielsweise der Zeitpunkt für den Verkauf verpasst wird oder die Kursbewegungen anders ausfallen als erwartet. Durch Begrenzungen beim Kauf oder Verkauf, beispielsweise Stopp Loss Orders, lassen sich die Risiken spekulativer Anlagen einschränken. Im Gegensatz zu den spekulativen Anlagestrategien setzen konventionelle Anlagen auf langfristig angelegte Investitionen mit einer mäßigen, aber relativ sicheren Rendite.