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Glossar

Verzinsung

Verzinsung berechnet den Betrag, den ein Schuldner einem Gläubiger für das Verleihen seines Kapitals zahlt. Es existiert sowohl Zins auf Geld- als auch auf Sachkapital. Er existiert sowohl zwischen Kreditinstituten und Zentralbank als Leitzins als auch zwischen Sparkassen oder Banken und ihren Kunden. Zinsen auf Sachkapital findet man insbesondere bei der Miete von Immobilien, aber auch bei andersartiger Überlassung von Sachwerten. Prinzip der Verzinsung ist der Inflationsausgleich und der Ausgleich des Risikos, dass der Gläubiger eingeht, wenn er einem Schuldner Kapital verleiht. Außerdem könnte der Gläubiger das verliehene Kapital selbst auf dem Finanzmarkt vermehren. Diese sogenannten Opportunitätskosten sollen durch den Zins ausgeglichen werden.

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Es gibt den nominalen und den realen Zins. Der nominale Zins ist der durch Gläubiger und Schuldner vereinbarte Zinssatz. Als realen Zins bezeichnet man den Zinssatz mit abgezogener Inflationsrate. So kann ein positiver Nominalzins oft auch ein negativer Realzins sein. Insbesondere in Krisenzeiten sind auch negative Nominalzinsen möglich.